Bäckerei Pfaff

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Die schwäbische Laugenbrezel  
 
Geschichte der Brezel

Eine Legende besagt, dass ein Bäcker bei seinem Landesherren in Ungnade gefallen und zum Tode verurteilt worden war. Da der Herr allerdings die Dienste seines Bäckers besonders schätzte, gab er ihm noch eine Chance. Er sollte begnadigt werden, falls er ein Gebäck erschaffen könne, durch das dreimal die Sonne scheint. So erfand der Bäcker die typische geschlungene Form der Brezel -  und rettete sein Leben.
 
Laut einer weiteren Sage soll einem Lehrling ein Blech mit (ungelaugten) Brezeln in einen Putzeimer mit Lauge gefallen sein. Darüber war sein Meister derart erbost, dass er den Lehrling dazu gezwungen haben soll, die Brezeln trotzdem zu backen und zu essen - die Geburtstunde der Laugenbrezel.
 
Die Laugenbrezel in der Bäckerei Pfaff
In der Bäckerei Pfaff werden schwäbische Laugenbrezel nach alter handwerklicher Tradition hergestellt. Die Rezeptur wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Nach Abwiegen und Kneten der Zutaten überprüft der Bäcker die Festigkeit des Teiges. Hiernach wird der Teig aus der Knetmaschine entnommen abgewogen. Eine Maschine wickelt durch zwei gegenläufige Walzen jedes Teigstückchen auf. Das Teigröllchen wird dann vom Bäcker mit erfahrener Hand ausgerollt und zu einer Brezel geschlungen. Daher ist jede unserer Brezeln ein Einzelstück. In der anschließenden Ruhephase kann der Teig Aromastoffe bilden und aufgehen. So wird der Teig lockerer. Vor dem Backen werden die Brezeln dann für wenige Augenblicke in ein Bad aus verdünnter Natronlauge getaucht. Dann werden sie sofort in den Backofen geschoben, wo sie direkt auf der Herdfläche backen, daher besonder knusprig werden, und sich innerhalb von 20 Minuten zur typischen schwäbischen Laugenbrezel vollenden.